Ganze 345.000 Menschen haben sich dieses Jahr in den Hallen der Kölnmesse getummelt. Dies sind somit rund 10.000 mehr als im vergangen Jahr.

Doch während sich die Organisatoren an der steigenden Beliebtheit der Messe erfreuen, schlägt diese Handhabung den Besuchern auf den mit dem Messebesuch verbundenen Spaß.
Erdrückende Wärme, schwieriges durchkommen und stundenlanges anstehen. Für Besucher der letzten beiden Jahre dürfte dies wohl eine treffende Beschreibung darstellen, doch das es auch anders geht, zeigt der Pressetag. Denn an diesem gewährt die Messe nur Pressevertretern, sowie Fachbesuchern und sogenannten „Wildcard Gewinnern“ den Zutritt. Doch dieses Vorgehen stößt bei Journalisten auf Unverständnis, denn jährlich mehr ausgegebene Karten für den Mittwoch sorgen für stockenden Arbeitsfluss bei der arbeitenden Presse.

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Gamescom am Mittwoch (Pressetag)

Doch was kann man tun, um die Messe wieder besser zu machen? Es gibt mehrere Optionen, die die Messe nun wählen kann. Zum einen können Sie auf das Wohlempfinden der Besucher einen (…) geben und es nächstes Jahr ähnlich gestalten, Sie könnten die Messe auf weitere Hallen ausweiten oder weniger Karten verkaufen. Auch eine Ausweitung auf weitere Tage wäre eine Option, sofern die Ticketanzahlen an den einzelnen Tagen drastisch reduziert werden. Im Gegenzug könnte man dafür die einzelnen Ticketpreise anheben um weiterhin ähnlich hohe Gewinne einzufahren, auch wenn Ich davon ausgehe, dass sich die Messe auch ohne Preiseerhöhung und mit weniger verkauften Tickets weiterhin profitabel halten könnte.

Zuletzt bleibt zu sagen, dass wenn sich die Veranstalter für die nächsten Jahre keine Besserung einfallen lassen, das gesamte Konzept auf der Kippe steht. Denn momentan mutiert die Messe zu einem Haufen an Menschen heran die sich 6 Stunden für 10 Minuten Spielspaß anzustellen und ansonsten Pseudo-bekannten Youtubern hinterherlaufen.

In diesem Beitrag wurden einige Themen erwähnt die in den nächsten Tagen ihren eigenen Beitrag finden werden. Also seid gespannt!

Vielen Dank für die Bereitstellung der aufgeführten Bilder!
Fotografin: Klobsis Twitter