Achtung. Gamereviews können Spoiler enthalten.

 „Cry me a River“ Für den einen oder anderen könnte dieser Titel von Justin Timberlake beim Ende von TWD zur Tat werden.  Die Story zieht einen hinein und hinterlässt einen am Ende mit dem Gefühl, hilflos der Situation gegenüber zu stehen. Denn man kann nichts tun. Es kommt wie es kommen musste.

Eigentlich ist es schwierig mich für Gefühle gegenüber virtuellen Charakteren aufzubauen. Doch The Walking Dead hat es geschafft mich mit den Charakteren derartig zu verbinden, dass jeder Verlust einem persönlich nahe geht. Es ist weniger ein Spiel sondern eher ein Film. Ein „Spielfilm“ halt (Der war schlecht)… In der knapp 8 Stunden langen Story durchspielt man 5 Szenarien, die in entsprechend 5 Kapitel eingeteilt wurden und einzeln spielbar sind. Während dieser Kapitel trifft man immer wieder Entscheidungen die Veränderungen für das spätere Spiel hervorrufen können, aber nicht müssen. Alle Entscheidungen kann man am Ende noch einmal betrachten und sich mit den anderen Spielern weltweit vergleichen. Jedoch bekommt man immer dasselbe Ende zu sehen, was meiner Meinung nach verschenktes Potential ist.

Für Spieler die gerne „Interaktive Filme“ wie z.B. Heavy Rain spielen wird vermutlich auch The Walking Dead sehr einladend sein. Wer jedoch geballte Zombie Action erwartet ist bei anderen Titeln wesentlich besser dran.

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