Nachdem angekündigt wurde, das Watch_Dogs dieses Jahr wohl doch nicht mehr erscheinen wird und auf 2014 verschoben ist, war ich mit Sicherheit nicht der Einzigste, der darüber traurig war. Denn Watch Dogs ist momentan eines der meist ersehnten Spiele. Aber was wird uns erwarten mit Watch Dogs?

Ein Spiel in der Moderne, wo Hacking, Action, Gewalt und Gerechtigkeit auf der Tagesordnung steht möchte uns Ubisoft ein Spiel nahebringen, wie Technologie sich in unserer Welt auch zum Negativen entwicklen kann. Viele legen Nahe, das Watch Dogs wie ein Ableger der Assassin’s Creed Reihe wird, eben blos in der Moderne. In den Zwischensequenzen von Assassin’s Creed spielen wir auch in der realen Welt und müssen uns auch dort durchkämpfen und wie im 3. Teil Energiequellen finden und dabei ungesehen an Wachen vorbeikommen, doch hier und da müssen wir dann doch mal auf unsere mörderischen Fähigkeiten zurückgreifen. Wird uns so etwas Ähnliches tatsächlich wieder in Watch Dogs begegnen? Man könnte es durchaus nahelegen, denn beide Spiele stammen aus dem Hause Ubisoft und da wäre es mal gar nicht so unwahrscheinlich.

Doch was wir in bereits gezeigten Trailern und Gameplayszenen sehen können ist für mich und viele andere doch wirklich großartig anzusehen. Mit nur einem Handy können wir uns in das gesamte Überwachungsnetz und allem anderen nur erdenklichen reinhacken und dies zu unserem Vorteil nutzen. Allein das zu wissen macht das Spiel schon interessant und begehrt. Kombiniert wird dies natürlich noch mit einer Open World Map und viel Action, was dann wiederum Grand Theft Auto nahe kommt. Eine gute Kombination in der wir mit Waffen unsere Gegner ausschalten können und mit der modernen Technik an alles und jeden herankommen.

In der Stadt Chicago können wir dann nun mit unserer Technologie Assassin’s Creed und GTA verbinden, obwohl das von Ubisoft gar nicht gewollt ist, doch ist das ein Nachteil für das Game? Ganz und gar nicht, denn das ist eine neue Mischung die viel Abwechslung mit sich bringen wird. Also wir werden mit Hilfe von unserem Smartphone, der darin befindlichen Technik und uns allen zur Verfügung stehenden Mitteln Gerechtigkeit in die Stadt bringen, so wie wir es für richtig erachten. Aiden Pearce heißt unser Hauptcharakter welchen wir Steuern dürfen und dabei Chicago auch schnell und leicht mal ins Chaos werfen können. Denn das Central Operating System (ctOS) kontrolliert sämtliche Technik der Stadt und Aiden als Hacker hat sich Zugang zum ctOS verschafft und kann es nach belieben verändern – ein brillanter Hacker.

Mit dem Überwachungssystem ctOS können wir also die ganze Stadt für uns nutzen sagt Ubisoft? Man ist das geil. Ein GTA wo wir alles kontrollieren können ist doch gut. Und braucht unser Aiden Pearce mal etwas, dann zückt er mal eben sein Smartphone, hackt sich wieder in das ctOS und öffnet beispielsweise ein Auto, mit dem wir dann quer durch die Stadt fahren können oder vor anderen und der Polizei flüchten müssen. Die Stadt liegt uns wortwörtlich zu Füßen. Zur Verteidigung  tragen wir einen „gewöhnlichen“ ausziehbaren Kampfstock mit uns herum, so ähnlich wie die versteckten Klingen bei Assassin’s Creed? Mal schauen. Zudem verspricht uns Ubisoft physikalisch realistische Schießereien mit mehr als 30 „traditionellen“ Waffen, da sind wir und vor allem ich besonders gespannt, wie das aussehen mag und auch spielen lässt.

Doch jetzt kommt mit Assassin’s Creed und GTA noch ein weiteres Spiel mit ins Spiel. Ebenfalls von Ubisoft, allerdings aus dem Hause von Ubisoft Reflections. Na wem sagt das etwas? Nur so viel, dieses Studio war für die Driver Games verantwortlich und wir wissen alle genau, was uns da erwarten wird. Richtig, schicke Autos und andere Fahrmöglichkeiten mit viel PS unter der Haube und starken Motoren. Denn was wäre Chicago und Aiden ohne Autos und hitzige Verfolgungsjagden? Auch hier verspricht der Entwickler eine realistische physikalische Fahrweise auf die ich auch sehr gespannt bin und beim genießen des Fahrens auf über 65 verschiedene Fahrzeuge zurückgreifen kann.

Gepackt wird dieses ganze Spielerlebnis in die Disrupt Engine, welche intern von Ubisoft extra für Watch Dogs entwickelt wurde. Was die Engine so alles drauf hat, konnte man bis vor kurzem noch in einem Video sehen, was nun leider von Ubisoft persönlich aus Urheberrechtsgründen gesperrt wurde, schade. Beeindruckende Optik nennt es Ubisoft und so können wir es auch hinnehmen. An ein Battlefield 4 mit Ultra Einstellungen kommt es zwar nicht heran, aber die Grafik ist modern, detailreich und für ein Spiel dieser Klasse mehr als akzeptabel und stimmig.

Hier könnt ihr euch nochmal zwei Trailer zum 2014 erscheinenden Watch Dogs anschauen: