Eine neue Funktion der Xbox One gibt den Nutzern die Möglichkeit, eigene Spielszenen aufzunehmen und öffentlich ins Netz zu stellen. Wer sich allerdings unpassend verhält, was laut Microsoft bereits durch zu starkes Fluchen geschieht, muss dafür die Konsequenzen tragen. Der genaue Wortlaut der  Xbox-Live-Verhaltensregeln besagt:

Erstellen Sie keine Inhalte, die nach geltendem lokalen Recht als illegal, obszön, oder anstößig gelten.

Das Problem der „unangebrachten Inhalte“ durch die Aufnahmefunktion betrifft auch die direkte Konkurrenz in Form von Sony. Dort werden andere Spieler beispielsweise über soziale Netzwerke massiv beleidigt und beide Konzerne dulden dieses Verhalten natürlich nicht.

Sie versuchen dem Problem Herr zu werden und haben deshalb Sanktionen eingeführt. Ertappte Benutzer der Upload-Dienste erhalten eine vorübergehende, zeitlich begrenzte Sperrung für den benötigten Dienst. Diese Sperrung soll als eine Art Bestrafung angesehen werden und die Betroffenen dazu auffordern, Videos mit unpassendem Verhalten nicht mehr hochzuladen.

Wie Microsoft das Fluchen in unzähligen Videos herausfindet, ist bislang noch unklar. Vermutet wird allerdings ein Algorithmus, welcher die Sprache des jeweiligen Gameplay-Clips nach Schlüsselwörtern durchsucht. Desweiteren ist die Vermutung aufgekommen, das auch Skype-Telefonate von Microsoft abgehört werden, da Nutzer die eine Sperre erhielten zuvor auch den Telefonier Dienst nutzten. Dem widerspricht Microsoft jedoch und versichert, dass man keine privaten Peer-to-Peer-Kommunikationen wie Skype-Gespräche Chats überwacht.